Feng Shui für Wohngemeinschaften

10. Dezember 2009

Feng Shui (chin. “Wind & Wasser”) ist eine fernöstliche Lehre für esoterisch interessierte Menschen, die mehr aus ihrem Wohnraum machen möchten. Wikipedia schreibt: “Ziel dieser Lehre ist eine Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung, die durch eine besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensräume erreicht werden soll.”

Ob du nun an diese chinesische Philosophie glaubst oder nicht, spielt für unser Thema eigentlich keine Rolle, denn es geht nur darum, dass du dich für Ideen öffnest, die deine (eure) Wohngemeinschaft betreffen! Vielleicht steht die Couch seit Monaten in der falschen Ecke und verbreitet deshalb schlechte Laune?

Wer weiß das schon – die Physik widerspricht der Feng Shui Theorie natürlich, da die betreffenden Energieströme nicht messbar sind. Es kommt letztlich jedoch darauf an, ob du an eine mögliche (positive) Veränderung deines (eures) Wohnraums glaubst; wenn das der Fall ist, dann ist dieser Artikel für dich.

Mit Feng Shui die Wohnung entrümpeln

Es gibt “dekogeile” Mitbewohner, die überall Staubfänger installieren, weil – so behaupten sie zumindest – dadurch die Wohnqualität gesteigert wird. Die Lehre des Feng Shui besagt jedoch ganz allgemein, dass Wohn- und Lebensraum nicht überladen werden sollte. Du kannst das Gefühl, das gemeint ist, sicher nachvollziehen, wenn du dich an deinen Einzug in die WG erinnerst: Dein Zimmer war leer und unglaublich leise, beruhigt und offen. Ob das Gefühl physikalisch gerechtfertigt ist, spielt wiederum keine Rolle; entweder du kennst das Gefühl oder eben nicht.

Jedenfalls geht es bei Feng Shui darum, dem Wohnraum mehr Raum zu geben – und zwar nach interessanten Prinzipien, die sich nach “Wind & Wasser” richten. Die wörtliche Übersetzung macht das deutlich!

Die oben genannten Staubfänger blockieren demnach den Fluss der Energie beziehungsweise leiten ihn in “falsche” Bahnen; falsch ist das nicht, jedoch in vielen Fällen ungünstig.

Eine Reduzierung des Gerümpels wird dir mit Sicherheit mehr Raum zum Atmen und Leben geben, probier’s einfach mal aus.

Ganzheitliche Dekoration mit Feng Shui

Gegen Dekoartikel ist prinzipiell nichts einzuwenden – dennoch können diese kleinen Staubfänger nicht nur andere Mitbewohner stören, sondern tatsächlich vom Wesentlichen ablenken, da zumindest (erwiesenermaßen) das Auge abgelenkt wird, wenn jede Fensterbank mit kleinen Figuren, Bildchen und Plastikschrott vollgestopft ist. Außerdem kann man die Fenster nicht mehr öffnen – ein weiterer Aspekt des Wind/Wasser-Prinzips!

Vielleicht findest du in deiner Wohngemeinschaft einen Konsens, der besagt, dass Dekoration gemeinschaftlich und wohlüberlegt in der Wohnung installiert wird.

Übrigens solltest du mal den Test wagen, einige der (eventuell lange verhassten) Dekoartikel deines Mitbewohners zu entfernen; wenn er oder sie das auch nach einer Woche noch nicht gemerkt hat, wird es wirklich Zeit für eine Entrümpelung…

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