WG Dauerbesuch stört andere Mitbewohner

16. Dezember 2009 / wg-ratgeber.de

WG Parties können laut werden!Direkt vorweg: Dieses Problem tritt leider häufiger auf, als manche glauben. Vor allem dann, wenn es sich beim “Dauerbesuch in der WG” um eine Freundin / einen Freund handelt, die vielleicht nachts etwas laut sind.

Davon abgesehen gibt es auch Fälle, in denen der Besuch lediglich durch nerviges Saufgelage im gemeinsamen Wohnzimmer auffällt und der / die Mitbewohner die Lautstärke nicht angemessen regulieren können (=wollen).

Regeln für Besucher & Gastgeber

Klingt spießig, ist jedoch hilfreich

Natürlich sollte man seinen Mitbewohnern Besuch nicht völlig verbieten wollen – Regeln, an die sich alle halten, sind jedoch sehr nützlich, wenn es darum geht, Streit in der Wohngemeinschaft vorzubeugen.

Mögliche Regeln sind zum Beispiel:

  • Besucherfreie Tage festlegen
    Bestimmt in der Wohngemeinschaft gemeinsam Tage, an denen sprichwörtliche Ruhe “herrscht” – beispielsweise an für Studenten lernintensiven Wochenenden oder vor Klausuren.
  • Respekt haben (oder lernen)
    Abgesehen von strikten und vielleicht sogar schriftlich festgelegten Regeln gibt es auch den natürlichen Menschenverstand und -respekt, der einem Mitbewohner eigentlich ohnehin Rücksicht diktiert. Falls dir Respektlosigkeit vorgeworfen wird, solltest du mal darüber nachdenken…
  • Wie laut darf’s sein?
    Natürlich muss der Lautstärkepegel nicht mit einem Messgerät für Dezibel erforscht werden! Dennoch bietet sich die “gute alte” Zimmerlautstärke als Richtlinie an. Zimmerlautstärke bedeutet, dass der Geräuschpegel nicht so hoch wird, dass man im Nebenzimmer noch etwas hören kann. Klingt streng, ist allerdings plausibel & fair!

Andere WG Probleme durch Dauerbesuch

Unangemessene Lautstärke zu unangemessener Tageszeit ist sehr störend und außerdem das häufigste Problem bei Dauerbesuch in der Wohngemeinschaft.

Allerdings können die Dauergäste auch dadurch negativ auffallen, dass sie beispielsweise ständig den gemeinsamen Kühlschrank leerfressen oder dem Nicht-Gastgeber gegenüber unverschämt sind. Auch diese Fälle hat es gegeben und wird es solange geben, wie Mitbewohner untereinander keinen Respekt lernen.

Die oben genannten Regeln können allerdings dauerhaft dafür sorgen, dass die Atmosphäre in der WG positiv bleibt und niemand auszieht, weil die Gemeinschaft den Bach runter geht.

Bild CC 2.0 by pinguino / flickr

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